Album Cover: Wiener Glasharmonika Duo - Glas & Steine

Wiener Glasharmonika Duo - Glas & Steine

Album:
11 Tracks, 49:42 min
Format:
MP3, 320 kbit/s
Genre:
Classical 
Artist:
Wiener Glasharmonika Duo
 

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Wiener Glasharmonika Duo - Glas & Steine

Wiener Glasharmonika Duo
Glas & Steine
Ein Konzert mit Glasharmonika & Verrophon

Christa Schönfeldinger (Glasharmonika) und
Gerald Schönfeldinger (Verrophon)
spielen Werke von Antonio Vivaldi (1678-1741),
Wolfgang A. Mozart (1756-1791), Gottfried Keller (1819-1890),
Carl Röllig (1754-1804), Edward Grieg (1843-1907),
Arvo Pärt (*1935), Ennio Morricone (*1928)
und Gerald Schönfeldinger (*1960)

Eine Produktion von Andreas Otto Grimminger & Josef-Stefan Kindler
in Zusammenarbeit mit Jürgen Budday.
Tonmeister: Andreas Otto Grimminger
Abbildungen: Josef-Stefan Kindler


Sie sind aus gewachsenem Stein gebaut, die hehren Hallen des Weltkulturerbes. Ein faszinierender Gedanke, wenn man unter den jahrhundertealten Gewölben steht. Es scheint die Steine flüstern - denn in der Ruhe ihrer Existenz spürt man die Durchdrungenheit all jener Stimmen und Instrumente, die diese Mauern mit ihren Klängen erfüllt haben - Violinen und der Schall der Trompeten, Orgel und Gesang... Metall und Holz. Doch ist es letztlich nicht das Material des Körpers welches den Klang eines Instrumentes ausmacht?

Mozart ließ sich vom Klang der Glasharmonika zu zwei Kompositionen inspirieren und Arvo Pärt hat dem Ensemble, nachdem er seine Komposition auf der Glasharmonika hörte, diesem als einmalige Gegebenheit sein Einverständnis erteilt, "Pari Intervallo" mit dem gläsernen Instrument aufzuführen.

Selbst Gottfried Keller beschrieb den Klang und die Wirkung des Instrumentes:

"...und nun begann das Spiel mit den geisterhaftesten Tönen
die ich je gehört..."

Nun, die Glasharmonika besteht aus Glas - schlichtem Allerweltsglas, nichts weiter als geschmolzenem Sand. Aber somit auch aus dem Grundstoff aus denen die Mauern des Weltkulturerbes bestehen - gewachsenem Sandstein...
und es war mir beim Konzert der Wiener Künstler so, als spürte ich die Hallen schwingen, und meinte die Steine selbst singen zu hören.

Josef-Stefan Kindler


Seit 150 Jahren in Vergessenheit wird die Glasharmonika heute wieder nach historischem Vorbild gebaut. Sie wurde 1761 von Benjamin Franklin erfunden. Die einzelnen Glasschalen (b - f''') sind auf einer rotierenden Achse befestigt. Zur Orientierung sind manche Schalen mit Goldstreifen markiert, diese entsprechen den schwarzen Tasten am Klavier. Befeuchtete Finger am Rand der rotierenden Schalen bringen das Glas zum Schwingen.

Das Verrophon (verre franz.= Glas) wurde 1983 auf dem Prinzip der "musical glasses" von Sascha Reckert erfunden. Chromatisch angeordnete Glasröhren sind an den Schwingungsknotenpunkten befestigt, die Länge bestimmt die Tonhöhe; befeuchtete Finger am Rand bringen das Glas zum Schwingen.



Das Wiener Glasharmonika Duo

Christa und Gerald Schönfeldinger absolvierten ihr Musikstudium in Wien, beide sind ausgebildete Geiger. Sie erfuhren erst über die Strauss Oper "Die Frau ohne Schatten" von der Existenz der Glasharmonika. Fasziniert von der Klanglichkeit der Töne aus Glas gründeten sie Anfang der 90er Jahre das Wiener Glasharmonika Duo und gehören zu den weltweit führenden Interpreten auf Glasharmonika und Verrophon. Losgelöst vom gewohnten Konzertbetrieb bieten sie ihrem begeisterten Publikum eine gefühlvolle Symbiose von poetischer Kammermusik und einer meditativen Klangwelt ungeahnter Intensität. Verschiedenste Crossvover-Projekte mit Sprache und Literatur führten die beiden auch mit Schauspielern und Wortkünstlern wie Senta Berger, Erika Pluhar, Peter Uray, Claus Boysen und Christian Ludwig Attersee zusammen.

Die beiden Virtuosen beschäftigen sich, wie auch schon der Arzt und Heilmagnetiseur Franz Anton Mesmer, mit der psychischen und physischen Wirkung der gläsernen Töne. Bei ihren Hörseminaren bieten sie den Teilnehmern die Möglichkeit, sich in ihre innere Ruhe einzuschwingen und den von der täglichen Lärmlawine gestressten Hörsinn zu regenerieren.

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Genre
Classical
Format
ZIP (95.65 mb)
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22.05.2009
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